Poster Girl von Veronica Roth
Ich bin mit großen Erwartungen an Poster Girl herangegangen, vor allem weil ich die Divergent-Reihe von Veronica Roth damals geliebt habe. Doch leider konnte dieses Buch für mich nicht daran anknüpfen.
Die Grundidee klang vielversprechend: eine dystopische Welt nach dem Sturz eines totalitären Regimes, eine Protagonistin, die einst das Gesicht dieser unterdrückenden Regierung war und nun in einer Art Gefängnis lebt. Doch während Divergent mich von Anfang an mitgerissen hat, blieb Poster Girl für mich erstaunlich langatmig.
Die Geschichte zieht sich über lange Strecken, ohne wirklich an Fahrt aufzunehmen. Die Welt hätte spannend sein können, doch sie bleibt oft zu blass. Auch die Hauptfigur, Sonya, konnte mich nicht richtig fesseln – ihre Entwicklung ist zwar nachvollziehbar, aber es fehlte mir an emotionaler Tiefe, um wirklich mit ihr mitzufühlen.
Es gab einige interessante Ansätze, aber insgesamt hat sich das Buch für mich eher wie ein zäher Monolog als eine fesselnde Dystopie gelesen. Ich hätte mir mehr Spannung, mehr Tempo und mehr Überraschungen gewünscht. Wer ein neues Divergent erwartet, wird hier wohl enttäuscht.
Deshalb von mir leider nur 1 von 4 Sternen.
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